Satzung

World Heritage Watch e.V.

 

Satzung

 

§ 1      Name und Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen “World Heritage Watch”.

2. Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Berlin.

3. Der Verein soll als rechtsfähiger Verein ins Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz “e.V.”

4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2      Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; seine Arbeit ist nicht auf Erwerb gerichtet. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Bezahlung zweckfremder Aufgaben oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

§ 3      Zweck

1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Natur- und Denkmalschutzes, der Kultur und Bildung. Dabei konzentriert sich der Verein auf die Förderung der Objekte des Welterbes der United Nations Educational, Social and Cultural Organization (UNESCO).

2. Der Verein verwirklicht seinen Satzungszweck insbesondere, indem er

-     Studien und Berichte erstellt, um aktuelle und detaillierte Informationen, die für die Bewahrung der Welterbestätten von Belang sind, an das Welterbekomitee, seine Beraterorganisationen und die verschiedenen Organe der Konvention heranträgt;

-        durch Pressearbeit, die Durchführung von Bildungsveranstaltungen, die Erstellung und Verbreitung von Medien die allgemeine Öffentlichkeit über Entwicklungen informiert, die die Welterbestätten betreffen, ihr Bewusstsein über die Werte der Welterbestätten erhöht und die Identifizierung mit ihm stärkt.


 

§ 4      Mitgliedschaft

1. Ordentliche Mitglieder

1.1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich durch ihre bisherige Tätigkeit als die Ziele des Vereins fördernd erwiesen hat und die nicht bei einer staatlichen Stelle, der UNESCO oder einem ihrer Beratergremien für das Welterbe angestellt oder überwiegend beschäftigt ist.

1.2. Die Aufnahme erfolgt auf Empfehlung eines Mitglieds durch Beschluß des Vorstands, der von der nächsten Mitgliederversammlung gebilligt werden muß.

1.3. Ordentliche Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitglieder-versammlung Anträge zu unterbreiten und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

1.4. Ordentliche Mitglieder dürfen im Namen des Vereins nur auftreten, wenn sie dazu die ausdrückliche Erlaubnis des Vorstands eingeholt haben.

1.5. Die ordentliche Mitgliedschaft eines Mitglieds ruht, sobald ein Mitglied mit seinen Mitgliedsbeiträgen mehr als ein Jahr in Verzug ist, solange es sich mit dem Verein in einer gerichtlichen Auseinandersetzung befindet oder ein Ausschlussverfahren gegen das Mitglied läuft.

1.6. Die ordentliche Mitgliedschaft kann enden

-            durch Austritt, der dem Vorstand schriftlich mitzuteilen ist und zum Ende des jeweils folgenden Quartals wirksam wird;

-            durch Ausschluß. Ein Mitglied, das gegen Ansehen oder Interessen des Vereins gröblich oder wiederholt verstoßen hat, kann durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluß ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekanntzugeben. Das Mitglied hat das Recht, innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses schriftlich beim Vorstand Berufung an die Mitgliederversammlung einzulegen. In diesem Fall hat der Vorstand diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung zu setzen und der Einladung alle relevanten Schriftstücke beizufügen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen dann die Rechte und Pflichten des Mitglieds. Nur wenn die Mitgliederversammlung hierüber beschließt, tritt der Ausschluß in Kraft.

-            durch Tod bzw. durch Erlöschen der juristischen Person.

2. Fördermitglieder

2.1. Fördermitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die durch Erklärung die Ziele des Vereins unterstützt und einen Mitgliedsbeitrag entrichtet.

2.2. Die Aufnahme erfolgt durch Erklärung der Fördermitgliedschaft.

2.3. Fördermitglieder werden regelmäßig über die Tätigkeit des Vereins informiert und erhalten den Jahresbericht.

2.4. Die Fördermitgliedschaft kann enden

-            durch Austritt, der dem Vorstand schriftlich mitzuteilen ist und zum Ende des jeweils folgenden Quartals wirksam wird;

-            durch Ausschluß. Ein Fördermitglied, das gegen Ansehen oder Interessen des Vereins gröblich oder wiederholt verstoßen hat, kann durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluß ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekanntzugeben. Die Mitgliedschaft erlischt dann zum Ende des jeweils folgenden Quartals. Ein Widerspruch gegen den Ausschluss ist nicht möglich.

-            durch Tod bzw. durch Erlöschen der juristischen Person.

 

§ 5      Mittel

1. Die Mittel des Vereins werden aufgebracht durch

-       Mitgliedsbeiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung festlegt;

-       Erbschaften und Vermächtnisse;

-       Zuwendungen und Zuschüsse.

2. Der Verein darf finanzielle, andere materielle oder personelle Unterstützung nur annehmen, wenn dies nicht seine Unabhängigkeit beeinträchtigt.

3. Der Verein erstellt einen Jahresabschluß, den der Vorstand der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen hat. Der Jahresabschluß ist den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zuzustellen.

 

§ 6      Organe

1. Die Organe des Vereins sind

-       die Mitgliederversammlung

-       der Vorstand

-       der Beirat.

 

§ 7      Die Mitgliederversammlung

1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durch den Vorstand schriftlich mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird auf Beschluß des Vorstands oder auf begründetes Verlangen von mindestens 33% der Mitglieder mit einer Frist von mindestens vier Wochen einberufen.

3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist. Sie wählt aus ihrem Kreis eine/n Versammlungsleiter/in und eine/n Schriftführer/in.

4. Die Mitgliederversammlung soll anstreben, Beschlüsse einstimmig zu fassen.Kann dies nicht erreicht werden, beschließt sie mit einfacher Mehrheit, Satzungsänderungen mit 3/4-Mehrheit.

5. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind

-       Beschlüsse über die Arbeit des Vereins

-       Entscheidung über die Teilnahme von Nichtmitgliedern an der Mitgliederversammlung

-       Bestätigung der Aufnahme und des Ausschlusses von Mitgliedern des Vereins und des Beirats

-       Wahl des Rechnungsprüfers/der Rechnungsprüferin

-       Wahl, Entlastung und Abwahl des Vorstands

-       Wahl des Schriftführers/der Schriftführerin

-       Festlegung der Höhe der Mitgliedsbeiträge

-       Entscheidungen über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

6. Anträge für die Tagesordnung können bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorgelegt werden. Der/die Versammlungsleiter/in hat die Tagesordnung zu Beginn der Mitgliederversammlung entsprechend zu ergänzen. Über Änderungen der Tagesordnung, die erst auf der Mitgliederversammlung beantragt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die durch Unterschrift des Versammlungsleiters/der Versammlungsleiterin und des Schriftführers/der Schriftführerin bestätigt werden muß.

 

§ 8      Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus fünf Personen: der/dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, der/dem Schatzmeister/in und der/dem Schriftführer/in. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig; sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Der Vorstand wird alle zwei Jahre neu gewählt. Vorgezogene Wahlen auch einzelner Vorstandsmitglieder sind auf Beschluß der Mitgliederversammlung möglich.

2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Sinne der Beratungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung und ist dieser rechenschaftspflichtig. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben, eine Geschäftsführung bestellen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Vereins weitere Aufgaben durch bezahlte Kräfte wahrnehmen lassen.

3. Die Vorstandsmitglieder führen gemeinsam die Geschäfte des Vereins. Der Vorsitzende/die Vorsitzende, in seiner/ihrer Abwesenheit die stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam, vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB).

4. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in der Regel auf Sitzungen; notfalls sind auch Beschlüsse durch schriftliche oder fernmündliche Absprachen zulässig. Der Vorstand ist gehalten, einstimmig zu beschließen. Kommt kein einstimmiges Votum zustande, entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit seiner Mitglieder. Stimmübertragung ist möglich. Über seine Beschlüsse sind von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnende Protokolle anzufertigen.

5. Zwischen den Vorstandssitzungen haben die Vorstandsmitglieder die Pflicht, sich über ihre Tätigkeiten angemessen zu unterrichten, insbesondere vor und nach Tätigwerden nach außen.

 

§ 9      Der Beirat

1. Der Beirat besteht aus Persönlichkeiten, die durch ihren öffentlichen Einfluss, ihre berufliche oder politische Tätigkeit, ihre Erfahrung oder wissenschaftliche Qualifikation die Ziele des Vereins in besonderer Weise befördern können. Er hat die Aufgabe, den Verein fachlich und politisch zu beraten und zu unterstützen. Der Vorstand kann ihm weitere Aufgaben übertragen.

2. Der Beirat wird vom Vorstand berufen. Mitglied des Beirats kann jede natürliche Person werden, auch wenn sie nicht Mitglied des Vereins ist. Die Mitgliedschaft erlischt nach vier Jahren, wenn sie nicht verlängert wird.

3. Die Mitglieder des Beirats haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben Rede-, aber kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.

 

§ 10    Satzungsänderungen

1. Satzungsänderungen können nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder vorgenommen werden.

2. Anträge auf Satzungsänderungen sind dem Vorstand schriftlich mitzuteilen und von diesem unter Zitieren des Antrags als Tagesordnungspunkt bei Einladungen zur nächsten Mitgliederversammlung aufzuführen.

3.        Satzungsänderungen auf Verlangen des Registergerichts kann der Vorstand ohne Beschluß der Mitgliederversammlung vornehmen. Er hat der nächsten Mitgliederversammlung hierüber Bericht zu erstatten.

 

§ 11    Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur mit 3/4-Mehrheit auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an den Verein "Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit e.V.", der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne des Vereins zu verwenden hat.

3. Beschlüsse über die Verwaltung des Vereinsvermögens werden nach Billigung durch das Finanzamt durch den letzten Vorstand ausgeführt.